Wenn Augen durch die Arbeit überfordert werden
Das „Office-Eye-Syndrom“

Foto: Copyright Weleda AG Schwäbisch Gmünd
Immer mehr Menschen leiden an dem so genannten „Office-Eye-Syndrom“. Lange Bildschirmarbeit, ständiger Fokuswechsel zwischen Computerbildschirm und Dokumenten auf dem Schreibtisch, starke Helligkeitsunterschiede überfordern oftmals die Augen. Führen Überbeanspruchung oder Reizungen zu unnatürlich starker Durchblutung, können Augenprobleme auftreten – von Augenbrennen, Tränen, bis hin zur Bindehautentzündung. Der regelmäßige Lidschlag befeuchtet die Augenoberfläche und sorgt gleichzeitig für eine ständige Säuberung. Ein starrer Blick auf den Bildschirm verlangsamt den Lidschlag, es kommt unter anderem zu Feuchtigkeitsverlust auf der Augenoberfläche. Die Folge ist häufig eine Rötung und Reizung der Bindehaut. Sie trocknet aus, die Augen brennen und jucken. Oftmals kommt es auch zu vermehrtem Tränenfluss.
Helfen können Heilpflanzenauszüge aus Euphrasia (Augentrost). Augentrost beruhigt unangenehmes Brennen und Jucken und lindert leichte, nicht-infektiöse Bindehautentzündungen. Die körpereigenen Selbstheilungskräfte werden aktiviert, die Rötung klingt ab, der Flüssigkeitshaushalt auf der Augenoberfläche wird reguliert (z.B. Euphrasia D3 Augentropfen von Weleda). Augentrost enthält zwei Hauptinhaltsstoffgruppen, die Schmerzen und Entzündungsneigung wirkungsvoll lindern: Gerb- und Bitterstoffe wirken zusammenziehend und spielen eine große Rolle in der Bekämpfung von Entzündungen. Aucubin gehört zur Gruppe der Glykoside und wirkt leicht antibiotisch.
Was kann ich selber tun?
- „Starren“ (am Bildschirm) macht trockene Augen: Öfter Blinzeln, das hilft, die Augenoberfläche sauber und feucht zu halten
- Machen Sie kurze Pausen bei der Bildschirmarbeit, gönnen Sie Ihren Augen mehrmals täglich den Blick in die Ferne
- Schließen Sie mehrmals täglich für 2 – 3 Minuten die Augen
- Trinken Sie reichlich, denn ein ausreichender Flüssigkeitshaushalt hält auch die Augen feucht.
- Gehen Sie häufiger an die frische Luft und sorgen Sie durch Lüften, Zimmerpflanzen und Raumluftbefeuchter für hohe Luftfeuchtigkeit
- Stellen Sie beim Autofahren das Gebläse so ein, dass es Ihnen nicht direkt in die Augen bläst
Wissenswertes über Tränen
Das Auge verfügt über einen natürlichen Selbstreinigungsmechanismus: Rund 20 mal in der Minute blinzelt es. Dadurch befreit sich das Auge selbst von Staubteilchen und sorgt dafür, dass die Tränenflüssigkeit über der Augenoberfläche gleichmäßig und kontinuierlich verteilt wird. Die Tränenflüssigkeit wird von einer kleinen Tränendrüse unter dem Oberlid abgesondert. Das hält die Augen feucht und sauber und schützt vor Entzündungen. Mit den Tränen werden auch abgestorbene Epithelzellen der Hornhaut ausgeschieden und ein gesunder Sauerstofftransport gewährleistet. Bei längerer Bildschirmarbeit verlangsamt sich der Lidschlag, die natürliche Selbstreinigung des Auges wird dadurch beeinträchtigt.
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